Ein Spiel zum Vergessen

11.12.2018

Ergebnis: Halbzeit 17:12 / Endstand 33:29

Am vergangenen Wochenende war die HSG zu Gast bei der TG Biblis. Der Gegner war alles andere als gut in die Runde gestartet und grüßte noch sieglos vom letzten Tabellenplatz. Dies sollte aber nicht bedeuten, dass man die Punkte heute im vorbeigehen mitnehmen könne, denn gerade gegen die Mannschaften aus dem Tabellenkeller zeigte die HSG bisher Nerven.

Verletzungsbedingt musste man nach wie vor auf Patrick Zimmermann verzichten, Matthias Schumacher, Jan Heinrich und Jannik Busch durften aufgrund der Rotation ihre Kräfte schonen.

Nachdem sich aufgrund von technischen Problemen der Anpfiff um ein paar Minuten verzögerte, zeigte sich auch diese Nervenschwäche sogleich. Zu viele Fehlwürfe und ein nachlässiges Abwehrverhalten luden den Gegner immer wieder zu Gegenstößen und einfachen Toren ein. So setzte Biblis sich nach und nach immer mehr ab und erarbeitete sich zur Pause hin eine 17:12 Führung.

In der Kabine wurde der Zusammenhalt und mehr Effizienz in den einzelnen Aktionen beschworen. Leider konnte das Gesagte nicht auf dem Feld umgesetzt werden. Hatte man jetzt auch noch Pech, dass bei strittigen Entscheidungen Pfiffe der Schiedsrichter zugunsten der HSG ausblieben, machte sich immer mehr eine Fassungslosigkeit auf dem Feld breit. Biblis gelangen nun auch eigentlich unmögliche Würfe aus 14 Metern, während die HSG selbst freie Bälle nicht im Tor unterbringen konnte. Einzig Sven Koenen, die letzte Viertelstunde im Tor, war heute ein Lichtblick. Immerhin musste er nur fünfmal hinter sich greifen und verhinderte so eine noch höhere Niederlage der HSG. Mit einem 33:29 auf der Anzeigetafel wurde das Spiel dann beendet und man muss Biblis heute für den Erfolg gratulieren, welche man gerne selbst mitgenommen hätte.

Zu viele technische Fehler und Fehlwürfe müssen abgestellt werden, wenn am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr die HSG zu Gast bei der HSG Bensheim/Auerbach ist. Gegen den Aufstiegsaspiranten muss die Mannschaft eine Reaktion zeigen, um das bisher eigentlich gute Jahr noch versöhnlich zu beenden.

Es spielten (und trafen): David Pawlus und Sven Koenen (im Tor), Thiemo Schulz (9/8), Oliver Schielke (5), Leon Marschall (4), Luca Vatter (3), Sebastian Bott (2), Enrico Pittaro (2), Julian Behrens (2), Alexander Claus (1), Kevin Gruber (1), Simon Lorenz, Ole Brand und Christian Flick

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