Rundenabschluß der mE-2 in Braunshardt

10.03.2012

Am Morgen des 11.03.2012 trafen sich die Jungs unserer mE-2 in Braunshardt, um das letzte Spiel ihrer Runde zu absolvieren. Widerpart an diesem Sonntag war die SG Arheilgen. Das Hinspiel konnten wir in einem sehr schönen und spannenden Spiel knapp für uns entscheiden. Also waren wir vorgewarnt, doch keineswegs ängstlich, da wir in den vorangegangenen Spielen gute Leistungen gezeigt und auch gut trainiert hatten.Spielbeginn war um 10:00 und einige unserer Spieler brauchten anfänglich einen Moment, um richtig Fahrt aufzunehmen und die Einstellung zum Spiel und Gegner zu finden. Zwar gingen wir recht schnell mit 2:0 in Führung, ließen aber in der Abwehrhälfte die Gäste öfter über die Mitte zum Tor durch und wurden dafür auch prompt bestraft. Unsere Formel 30/20/10 für die Spielweise 2 x 3 gegen 3 ging nicht auf. Erst mit zunehmender Spieldauer und einigen Korrekturen vom Spielfeldrand gelang es, die angreifenden Spieler der SGA zunehmend auf die Außenpositionen abzudrängen und in eine ungünstige Wurfposition zu manövrieren. Mehrfach war dabei ein gutes Übergeben und Übernehmen der Angreifenden Spieler durch unsere Verteidiger zu bewundern. Den Rest erledigten dann wieder unsere zuverlässigen Torleute Max und Niklas. Auch unsere Angriffshälfte macht sich zu Beginn das Leben selber schwer, indem die Spieler die Breite vernachlässigten und sich gegenseitig auf den Füßen standen. Auch hier brachte eine Korrektur vom Rande den gewünschten Erfolg und es klappte gleich besser. Bei Ballverlußt wurde jetzt sofort umgeschaltet und die Laufwege des eigenen Ballführenden frei gehalten. Die Arbeit ohne Ball ging mehr in die Breite und es ergaben sich mehr Möglichkeiten, den Ball im Tor der Gäste unterzubringen. So war es nicht verwunderlich, daß unsere HSG zur Halbzeitpause mit einem Vorsprung in die Kabine ging.

Wie in jedem Spiel dieser Runde galt es auch heute, wieder alle Kräfte zu sammeln und sich auf die neue Spielweise im zweiten Abschnitt vorzubereiten. Im Hinspiel hatte es die SGA geschafft, zwischenzeitlich den Ausgleich zu erzielen. Dieses wollten wir heute nicht zulassen. Dazu haben wir in den letzten Trainingseinheiten das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff geübt. Auch das Doppelpassspiel wollten wir ausprobieren, um den Ball sofort in die Angriffshälfte zu tragen. In unserer Abwehr sollte eine Manndeckung in der eigenen Hälfte gespielt werden. Soweit der Plan.Mit Beginn des zweiten Durchganges standen auf unserer Seite nicht nur drei Linkshänder, sondern auch unsere Jüngeren Spieler auf dem Feld. Von einem Leistungsunterschied war jedoch nichts zu sehen. Im Gegenteil. Unglaublich motiviert und selbstbewußt gingen die Hände zum Ball, wurden die Gäste gedoppelt und der Ball im besprochenen Kurzpassspiel schnell nach vorne und im Tor untergebracht. Die in manchen Spielen in der Mitte aufreißende Lücke war hier nicht zu sehen. So erspielten sich unsere HSG-Jungs einen sieben Tore Vorsprung. Nach zehn Minuten ließen die Kräfte ein wenig nach und wir wechselten fleißig durch. Heute war jedoch nach dem Wechsel ein Bruch in der Mannschaft zu erkennen. Gerade die erfahreneren Spieler arbeiteten besonders auf unserer linken Seite nicht genügend nach hinten, so daß die SGA Spieler mehrfach frei zum Torwurf kamen. Hinzu kommt, daß einige schnell nach vorne gebrachte Bälle nicht verwertet werden konnten und so kamen die Gäste noch einmal heran. In der von uns genommenen Auszeit wurde kurz korrigiert. Danach fingen sich unsere jungen Wilden wieder und brachten das Spiel schon beinahe routiniert nach Hause. Am Ende lagen wir mit vier Toren vor der SGA, welche auch an diesem Tage der erwartet starke Gegner war.

Fazit: Auch heute zeigten unsere Jungs, warum sie ihre erste Runde so erfolgreich absolvieren konnten. Auf dem Platz stand eine Mannschaft und nicht lauter Einzelkönner. Jeder versuchte dem anderen zu helfen und gelang dieses nicht, wurde nicht gemeckert, sondern einfach weitergespielt, bis es klappte. Hervorzuheben ist das einige Male zu sehende Doppelpassspiel, die erstaunliche Pass- und Fanggenauigkeit bei den meisten Spielern und die wunderbare Entwicklung unserer jüngeren Spieler, welche in diesem Spiel eine besonders starke Leistung geboten haben. Die Deckungsarbeit ist oben schon zur Genüge gewürdigt worden.

Ein besonderer Dank gilt unserem in jedem Spiel niemals zu überhörenden und immer fairen Publikum. Wie die Erfahrung aus anderen Hallen zeigt, ist dieses nicht überall so. All das macht Lust auf mehr und wir werden uns im nächsten Spieljahr mit Sicherheit wiedersehen.

Für die HSG spielten im letzten Spiel: Max, Tim, Karl, Tom, Niklas, Luke, Maxi, Mirco, Hannes, Stefan, Gabriel und Cedric

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