Weibliche C-Jugend gewinnt auch zweites Saisonspiel – Rundenstart geglückt

23.09.2012

HSG WBW auf den Spuren der Eintracht

Die weibliche C-Jugend der HSG WBW gewinnt auch ihr zweites Saisonspiel auswärts bei der HSG Bachgau mit 31:17 (12:8) souverän.

Zu einer „unchristlichen“ Zeit, um 11:30 Uhr in Pflaumheim, wurde das Oberligaspiel unserer Truppe angepfiffen. Einigen Spielerinnen war die frühe Zeit anzumerken und auch anzusehen, denn bereits um 9:45 Uhr musste die Reise von Weiterstadt aus angetreten werden. Die nächste Situation, mir der sich unsere Mädchen anfreunden mussten, war die enge und unbeheizte Halle in Großostheim-Pflaumheim, die von unseren Gastgeberinnen als Ausweichspielort angeboten werden musste, fand in der eigentlichen Spielstätte eine Aufführung lokaler Vereine statt.

Die HSG lies sich aber von allen Randbedingungen nicht beeindrucken und legte konzentriert los. Doch mussten die „Strehl’sche Bande“ recht schnell erkennen, dass dieser Vergleich nicht so einfach,wie es noch eine Woche zuvor gegen Groß-Umstadt/Habitzheim, zu gewinnen war. Die HSG Bachgau präsentierte sich als körperlich robuste und gut ausgebildete Truppe! Vor allem die Mittel- und Rückraumspielerinnen deckten Fehler in der Deckungsarbeit gnadenlos auf und kamen immer wieder zu leichten Toren. Im Angriffnahmen unsere HSG’ler ihre Aufgabe ernster und trafen im Gegenzug fast nach belieben. So blieb die Begegnung bis zum 9:7 für unsere jungen Damen knapp. Da die Mädchen aus Bachgau zu einfach ihre Treffer erzielen konnten, nahm das Trainerteam eine erste Auszeit und „nordete“ die Abwehr ein. Daraufhin wurde das Abwehrverhalten viel besser, doch ließen sich die Weiterstädterinnen nun beste Gelegenheiten im Angriff entgehen. Allerdings konnte der Abstand dank der konsequenten Defensive und einiger Paraden unserer Torfrau Lena der Abstand auf 12:8 erhöht werden.

In der Halbzeitpause mussten die Trainer eigentlich nur Kleinigkeiten ansprechen: Sicherer Abschluss in die Torecken, richtige Abwehrstellung gegen die starken Rückraumspielerinnen der Gegner und weiterhin das Tempo hoch halten.

Und die HSG legte los wie die Feuerwehr, hatte allerdings mit einigen Aktionen wirklich Pech, Innenpfostenwürfe, Bälle, die eigentlich schon bei uns in Sicherheit waren und wieder zum Gegner sprangen und zwei Fehlpässe direkt in die startende Spielerin Bachgaus. Auf einmal stand es „nur“ noch 17:14 und die Spielerinnen des Gegners witterten noch einmal Morgenluft. Hier zeigte sich aber nun die Qualität unserer Mannschaft, denn statt nervös zu werden, oder den Erfolg nun mit der Brechstange zu wollen, spielte die HSG – Sieben nun jeden Angriff noch konsequenter bis zum Torerfolg und auch in der Abwehr wurde noch eine Schippe draufgelegt. Parallel dazu baute der Gegner konditionell völlig ab und wurde nun durch unseren Druck gegen den Ball zu Fehlern gezwungen. Hinzu kam, dass die Würfe von Außen nun durch unsere „zweite Halbzeit Torsteherin“ Jana alle entschärft wurden. Vor allem die Vorgabe jeden Wurf präzise in ein Toreck abzugeben wurde umgesetzt und so ließen unsere Spielerinnen der gegenerischen Torfrau keine Abwehrmöglichkeiten. Ein weiteres Plus unserer Mannschaft war nun auch die starke Bank, so konnten die HSG’ler beliebig durchwechseln, ohne dass der Spielfluss gelitten hätte. Fast zwangsläufig setzten sich nun die HSG-WBW’ler Tor um Tor ab, so dass am Ende ein 31:17 zu Buche stand.

Fazit: Die Begegnung heute hat gezeigt, welche Möglichkeiten in dieser Mannschaft stecken. Vor allem die Tatsache, dass die Trainer bedenkenlos durchwechseln können und die Mädchen immer weiter Gas geben, ist schon eine Besonderheit in dieser Alters- und Leistungsklasse.

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