Auszeichnungen
Weibliche C-1 der HSG WBW wird Vizehessenmeister!
Das Abenteuer Hessenmeisterschaft begann für unsere weibliche C-Jugend schon um 8 Uhr am Samstagmorgen. Da wir unsere Jungs anfeuern wollten, reisten die Mädels ebenfalls mit dem Bus nach Groß-Ostheim. Das Geplapper war noch sehr verhalten, nicht alle waren um diese Uhrzeit ansprechbar.
Um 11.15 Uhr wurde nun auch das 1. Mädchenspiel zwischen dem VFL-Goldstein und der SG Kirchhof angepfiffen. Beide Teams waren sichtlich nervös und produzierten viele technische Fehler. Goldstein konnte sich erst nach der roten Karte gegen eine Kirchhofer Spielerin absetzen und das Spiel mit 25:21 gewinnen. Somit stand der 1. Gegner der HSG WBW Girls mit der SG Kirchhof fest.
Unerwartet nervös fingen die WBW Girls an. In der Saison, hatten unsere Gegner immer das nachsehen gegen unsere flinke Hände und Beine, heute waren diese entweder zu hektisch oder wir standen zu schlecht zum Angreifer. Kirchhof nutzte jede Gelegenheit uns auszuspielen, es dauerte bis zum 4:4 Zwischenstand, bis es uns gelang 3 Tore auf 7:4 zu erhöhen. Diesen Vorsprung konnte das Team bis zum 11:4 halten, hatte dann aber erneut eine Schwächephase und vergab zu viele Bälle fahrlässig im Angriff, die im Gegenzug mit Toren von Kirchhof mit dem Anschlusstreffer zum 12:11 bestraft wurden. Kurz vor der Pause markierten wir noch einen Treffer zum 14:12 Halbzeitstand.
Die Pausenansprache sollte dazu genutzt werden, den Druck von den Mädels zu nehmen, damit sie nicht mehr so nervös und hektisch in die 2. Spielhälfte starten. So konnten wir nach dem Anpfiff sofort mit einem schnellen Angriff das 15:12 erzielen und auf einen 20:15 Zwischenstand erhöhen. Diese Führung gaben wir nicht mehr aus der Hand und erhöhten auf den Endstand von 28:21.
Nun hatten wir ein Spiel Pause und mussten uns so gut wie es geht erholen, damit wir gegen den VFL Goldstein, die 4 Stunden Pause hatten, nicht nochmal so einen holprigen Start erwischten. Doch es sollte anders kommen.
Mit einer geänderten Startaufstellung, fingen wir gegen Goldstein an, fanden aber nicht ins Spiel und hatten uns schneller 5 Tore eingefangen, als wir schauen konnten. Sofort wurde eine Auszeit genommen um die Gemüter etwas zu beruhigen und die jungen Damen neu zu formieren.Die Abwehr, die in den ersten Minuten so gar nicht stattfand, stellte sich nun etwas besser auf die Gegnerinnen ein. Mit der aggressiven, gegnerischen Deckung konnten wir nicht umgehen und Goldsteins Torfrau hatte kaum Mühe mit unseren Wurfversuchen. Recht schnell wurde von den Schiedsrichterinnen das Zeitspiel angezeigt, anstelle unsere eingeübten Konzepte zu spielen, wurde hektisch der Ball verspielt. Goldstein dominierte klar das Spiel und ging mit einer 16:9 Führung in die Pause.
In der Kabine musste man erneut die aufgebrachten Spielerinnen beruhigen. Und sie an das erinnern, was sie eigentlich können und geübt haben. Man sollte sich endlich besinnen Handball zu spielen und nicht kopflos irgendwelche hektischen Aktionen starten. Im 2. Durchgangwurde die Abwehr umgestellt, wir agierten nun ganz offensiv und setzten somit die Goldsteiner Mädchen etwas unter Druck. Beim 18:13 schien es, mit einer sehr guten Chance den Aufwärtstrend fortzusetzen. Doch man vergab auch diese so fahrlässig, dass man den Gegner zum 19:13 einlud. Die Geräuschkulisse in der Halle war so laut, dass man mit einfachem Rufen die Spielerinnen nicht erreichte. Was man den WBW Mädels nicht absprechen konnte war die unermüdliche Laufbereitschaft, mit der sie versuchten die Mädchen aus Goldstein einzufangen. Die offensive Abwehr forderte viel Kraft und Kampfgeist, wurde aber bis zum Schlusspfiff durchgehalten. Goldstein wurde verdient mit 31:23 Hessenmeister, hierzu gratulieren wir der Mannschaft.
Aber auch unsere Mädchen dürfen hoch erhobenen Hauptes vom Platz gehen, immerhin haben sie gekämpft bis zum umfallen, bzw. bis zum Wadenkrampf.
Die HSG Bauchgau, die das Turnier ausrichtete, erwies sich als sehr guter Gastgeber.
Allen Eltern und mitgereisten Fans, möchten wir unseren Dank ausdrücken, dieKulisse war atemberaubend. :-)
Zum Team gehörten:
Lena Weber und Jana Lenkering im Tor, Patricia Becker, Adna Coors, Laura Dabraio, Maya Jung, Nina Lotz, Nina Schlüter, Julia Sehner, Thabea Strehl und Sonja Zorenc






















