Gutes Spiel – ungerechte Niederlage

16.02.2014

Am letzten Wochenende fuhr man krankheitsbedingt mit einer dünnen Spielerdecke nach Heppenheim, um gegen die Mädels aus Erbach anzutreten. In der ersten Halbzeit, bei der Spielweise 3:3, merkte man gleich, dass die Mädchen aus Erbach sehr körperbetont spielten, denn immer wieder fand man sich umklammert wieder, so dass kein Spielfluss zustande kam.

Der Versuch, schnell den Ball nach vorne zu tragen wurde immer wieder gestoppt, so dass auch im Angriff, trotz guter 1:1-Bewegungen, der Gegner oft am Trikot zerrte oder um den Bauch klammerte. Die Mädchen der HSG kamen mit dieser ruppigen Spielart nicht klar, haben sich aber tapfer geschlagen. Man ließ sich davon in der ersten Halbzeit vorerst nicht so sehr beirren und ging mit einer guten Ausgangsposition von 7:11 für die HSG in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann und man sah sofort, dass nun der Körpereinsatz der Erbacher Mädchen nochmals zunahm und wir nicht mehr ins Spiel fanden. Man bewegte sich im Angriff zu wenig, was auch dadurch zustande kam, dass Erbach nicht offensiv deckte, sondern mit 6 Mädchen am 6 m Raum agierte. Trotz mehrfacher Hinweise der HSG Trainerinnen passierte jedoch nichts – weder der Schiedsrichter reagierte noch der Trainer korrigierte dieses Abwehrhalten. So musste man zum Schluss das Spiel mit 16:13 verloren geben.

Festhalten muss man, dass die Mädels der HSG bis zur Erschöpfung gekämpft haben, dass eine gute Mannschaftsleistung zu sehen war, aber es auf gar keinem Fall unserer Spielweise und unserem Verständnis für Kinderhandhall entsprach was der Gegner hier gezeigt hat. Wir konnten alle Mädchen einsetzen und jede wurde gut ins Spiel integriert. Hervorzuheben ist, dass die Torhüterleistung im heutigen Spiel herausragend war und uns vor einer höheren Niederlage bewahrt hat.

Es spielten: Ana, Lisa, Lina-Marie, Maja, Maren, Melina, Nele, Noemy und Steffi

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