Auszeichnungen
Damen 1 - ESG Erfelden 35:18 (15:7)
Damen 1 - ESG Erfelden 35:18 (15:7)
Das war ein Klassenunterschied. Zu keiner Zeit sahen sich die Landesliga-Handballerinnen der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden im Kreisderby von der ersatzgeschwächten ESG Erfelden ernsthaft gefordert. Mit 35:18 (17:7) feierten sie am Ende einen Kantersieg und halten Kontakt zur Spitze. Erfelden erlebte indes wie in der Vorwoche beim 19:39 gegen Mühlheim ein Debakel und bleibt auf einem Abstiegsplatz.
WBW-Coach Ulli Theis wirkte nach dem Abpfiff entspannt. „Unser Ziel war, das Spiel souverän zu gestalten. Das haben wir geschafft.“ Gut eingestellt auf den Gegner aus dem Ried, hielt seine Mannschaft auch nach der Halbzeit, als das Derby beim Stand von 17:7 längst entschieden war, die Spannung hoch und schraubte die Trefferquote auf 35 Tore hoch. Mit der Abwehr war Theis jedoch “gar nicht zufrieden. Da hat uns die Konsequenz gefehlt. 18 Gegentore sind zuviel.” HSG-Keeperin Melanie Nickel monierte zudem “viele technische Fehler”, merkte aber lächelnd an: “35 Tore waren okay.”
Schlechte Stimmung dagegen bei Arne Pathenschneider. “Wir hatten nur sechs Erstmannschaftsspielerinnen dabei”, meinte der Erfelder Trainer nach Spielende frustriert. “Da fährst du mit stumpfen Waffen hierher. In dieser Besetzung konnten wir die HSG nie fordern.” Uta Prenzel, mit sieben Treffern beste Werferin der ESG, erklärte: “Schon in Vollbesetzung hätten wir gegen Weiterstadt ein Problem. Aber so war nichts drin. Immerhin hat die Einstellung gestimmt.”
Zu Beginn präsentierten sich die Erfelderinnen gar nicht schlecht. Während die WBW-Handballerinnen mit vier Fehlern die ersten fünf Angriffe eröffneten, ging der Außenseiter mit 2:1 in Führung. Als sich die Gastgeberinnen aber von 7:5 auf 9:5 erstmals auf vier Tore absetzten und dann mit einem 7:0-Lauf von 9:6 auf 16:6 davonzogen, war das Kreisderby vorzeitig entschieden.
“Das ist gelaufen”, meinte in der Halbzeitpause HSG-Vorsitzender Harald Bott, einer von rund 80 Zuschauern in der Braunshardter Sporthalle. Neben ihm sitzend, konnte Walter Klink, zweiter HSG-Vorsitzender, der exakt eine Zehn-Tore-Führung zur Pause vorausgesagt hatte, nur beipflichten: “Das wird am Ende hoch ausgehen, bestimmt mit 15 Toren Unterschied.” Seine Prognose wurde dann sogar noch übertroffen. Auch wenn Erfelden beim 28:11 mal drei Treffer in Folge gelungen waren, ließen die WBW-Frauen nicht nach und bauten ihren Vorsprung bis zum Schluss noch auf 17 Tore aus. Ein Klassenunterschied.
Spielfilm: 1:2, 4:2, 4:3, 6:3, 6:4, 9:5, 16:6, (17:7), 21:7, 24:8, 26:10, 28:11, 28:14, 31:14, 33:16, 35:18.
WBW-Tore: Carina Schneider 8/5, Fabienne Wamser 7, Celina Schwarzkopf 5, Nicole Hartweck 5, Susann Leibl 5, Alisa Nathmann 2, Romina Hoelzl 2, Nathalie Pfingstgräf.
ESG-Tore: Uta Prenzel 7, Leonie Dörr 4, Nicole Morlog 2, Sina Göbel 2, Michelle Gläser 2, Laura Schulze.





















