Auszeichnungen
Der Wurm drin
Ersatzgeschwächt aber mit breiter Brust - schließlich hatte man in der Vorwoche dem Tabellenzweiten die entscheidenden Punkte im Meisterschaftskampf abgenommen - ging es für die Damen 2 der HSG WBW am Sonntag nach Biblis. Auf die Rückraumspielerinnen Naima Volz und Carolin Schneider sowie die Kreisläuferin Anna Dabraio und Torfrau Tanja Polster musste Trainer Günther Kljucevic aufgrund von Verletzungen bzw. Krankheiten verzichten, einige andere Spielerinnen gingen angeschlagen ins Spiel. Als zusätzliche Unterstützung verpflichtete der Trainer Celine Neumann aus der dritten Damenmannschaft. Die ausgegebene Devise war trotz des dezimierten Kaders eindeutig: An die überragende Leistung der Vorwoche anknüpfen und dadurch den Platz unter den ersten fünf behaupten.
Zu Beginn der Partie zeigten die Gäste jedoch ein anderes Spiel als in den Vorwochen. In der Abwehr stand man zu passiv und der Ball glich im Angriff einer heißen Kartoffel. Wenn es die Damen der HSG WBW einmal schafften, den Ball ohne vorherigen technischen Fehler aufs Tor zu bringen, so scheiterten sie wiederholt an der gegnerischen Torfrau. Die Gastgeberinnen gingen folglich verdient mit 5:0 in Führung und konnten diesen Vorsprung bis auf 9:2 vergrößern. Der Weiterstädter Trainer legte die grüne Karte und sprach seinen Spielerinnen Mut zu. Diese spielten nun zwar ruhiger, die technischen Fehler blieben jedoch auch weiterhin nicht aus. Durch eine bessere Chancenauswertung gelang es dennoch den Vorsprung zur Halbzeitpause auf vier Tore zu verkürzen (15:11).
Für die zweite Hälfte nahm man sich starke erste 10 Minuten vor - diese hatte jedoch eher die Heimmannschaft. Durch technische Fehler und Fehlwürfe kamen die Gastgeberinnen ein ums andere Mal in Ballbesitz und nutzten die Fehler der Gäste wiederholt aus. Auch eine Umstellung der Deckung auf eine 5:1 brachte nicht den erwünschten Erfolg, nicht zulätzt, weil in der Abwehr gewonnene Bälle in der Vorwärtsbewegung wieder verloren gingen. Die Gastgeberinnen aus Biblis konnten erneut um 7 Tore wegziehen. Auch die abschließend gedeckte 3:3 Formation führte nicht mehr zur gewünschten Ergebniskosmetik, sodass es die HSG WBW am Ende mit 29:22 unterlag.
In diesem Spiel zeigten die Spielerinnen der HSG WBW nicht mal im Ansatz, was eigentlich in ihnen steckt. In der kommenden Woche möchten die Damen gegen Rüsselsheim für das letzte Spiel Wiedergutmachung leisten und an die guten Spiele der Vorwochen anknüpfen.
Für die HSG WBW spielten: Sonja Knell (Tor) - Jennifer Hahn (3), Celine Neumann, Svenja Nilson (3), Monika Stachowiak (5/4), Alessa Zimmer (2), Sandra Zorenc, Nadine Eilers (4), Janina Diefenbach, Evelyn Gräbener (5), Nina Klaus und Mareike Hübner





















