Spitzenspiel, das seinen Namen verdient

08.11.2015

Am Sonntag standen sich in Alsbach die Damen der HSG WBW und des TuS Zwingenberg gegenüber. Mit Zwingenberg hatten die Weiterstädter zwar eine Mannschaft gegen sich,  die der Spielweise der Mannschaft entgegenkommt, auf die leichte Schulter nahm man den Gegner jedoch nicht. Ein Kantersieg wie im Vorjahr war entsprechend nicht das erklärte Ziel, wohl aber zwei Punkte zu holen und damit die Tabellenführung zu festigen.

Von der ersten Minute an zeigten beide Mannschaften, dass sie einander nichts schenken wollen. Während die Zwingenberger ihren Rückraum in Szene setzen, kam die HSG WBW in der Anfangsphase wiederholt über Tempospiel zum Torerfolg. Bis zum Spielstand von 7:7 konnte sich keine Mannschaft absetzen. In der Anschlussphase häuften sich bei den Gästen die technischen Fehler im Angriff. Dies nutzen die Bergsträßer aus und kamen ihrerseits durch Tempogegenstöße zu einfachen Toren. Zwischenzeitlich konnten sich die Gastgeber sich mit 12:8 absetzen. Nach einer Auszeit fanden die Gäste wieder mehr Ruhe und konnten kurz vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer erzielen (12:11).

In der zweiten Halbzeit war ein ähnliches Bild wie in der ersten zu beobachten: Die Mannschaften lieferten sich einen temporeichen Schlagabtausch, in dem der Zwingenberger Rückraum und das Tempospiel der Gäste überzeugten. Zwar konnte die Landesligareserve wiederholt ausgleichen, die Führung zu übernehmen gelang der HSG WBW jedoch bis zum Ende nicht mehr (29:27).

Insgesamt ist zu betonen, dass das Spitzenspiel nicht nur eine kämpferische Leistung auf beiden Seiten war, sondern seinen Namen auch verdient hat.

Mit der HSG Fürth/Krumbach wartet im kommenden Auswärtsspiel ein ebenso schwerer Gegner. In diesem Spiel gilt es vor allem an den Kampfgeist des letzten Spieles anzuknüpfen und die technischen Fehler zu minimieren.

Für die HSG WBW spielten: Sonja Knell (Tor) – Jennifer Hahn (2), Jennifer Schett (3), Svenja Nilson, Monika Stachowiak (4/1), Alessa Zimmer (1), Nadine Eilers (3), Janina Diefenbach (2), Evelyn Gräbener (8), Giulia Keil (1), Maike Schröder (1) und Nina Klaus (2)

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