Sich selbst im Weg gestanden

22.11.2015

Am Sonntagabend ging es für die Damen der HSG WBW 2 nach Fürth. Der Landesligaabsteiger und Spitzenreiter war trotz vorheriger Spielbeobachtung ein weitestgehend unbekannter Gegner für den jungen Kader. Und dass Spiele gegen die FSG Büttelborn nicht unbedingt als repräsentativ angesehen werden können, machte die Einstellung auf das Spiel nicht leichter. Dennoch herrschte eine positive Grundstimmung und die Mannschaft wollte nicht ohne Punkte aus dem Odenwald zurückkehren.

Insbesondere in der Anfangsphase des Spieles schien dies auch durchaus im Rahmen der Möglichkeiten zu liegen. Bis zur zwanzigsten Minute verlief das Spiel ausgeglichen. Die HSG WBW kam mit der offen agierenden Abwehr gut zurecht und Fürth profitierte seinerseits davon, dass sich die Gäste zu oft aus der 6:0 Abwehr herauslocken ließen. Wiederholte technische Fehler auf Seite der Weiterstädter sorgten jedoch gegen Ende der ersten Halbzeit dafür, dass sie die HSG Fürth/Krumbach zwischenzeitlich mit drei Toren absetzen konnte (12:9). Diesen Abstand verkürzten die Gäste zur Halbzeit noch auf 13:11.
Der Beginn der zweiten Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie der, der ersten. Nach einigen Minuten war auf Seiten der Gäste jedoch ein Bruch zu beobachten. In der Abwehr waren die Gäste nun wiederholt einen Schritt zu langsam, sodass die Heimmannschaft zu einfache Tore erzielen konnten. Hinderte die Abwehr die Heimmannschaft daran, so scheiterte eine mögliche Aufholjagd jedoch frühzeitig an fehlender Wachsamkeit. Sowohl Abpraller als auch Pässe der ersten und zweiten Welle landeten wiederholt beim Gegner. Auch im Postionsangriff verloren die Gäste jegliches Kontezpt. Aus zu wenig Bewegung ohne Ball resultierten wiederholt Kleingruppenspiele auf engem Raum, die nur noch selten von Torerfolg gekrönt waren. Hinzu kam, dass man wiederholt an der Torfrau scheiterte oder glücklos Aluminium traf.
 
Zwar konnten sich die Gäste noch einige Minuten zusammenreißen und ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, diese ist am Endergebnis jedoch leider nicht mehr zu sehen (31:23). Das deutliche Ergebins muss die Mannschaft der HSG WBW nun hinnehmen, schließlich hat Fürth die Fehler der Gäste konsequent genutzt, es war aber aus Weiterstädter Sicht absolut unnötig.  Sowohl die Mannschaft als auch das Trainergespann hatte gehofft, dem Tabellenführer Punkte abzunehmen, bereits am 10.1.16 bekommt die HSG WBW dazu die nächste Chance. Dann in eigener Halle und hoffentlich wieder mit einer Leistung, die dem Können der Mannschaft entspricht.
 
HSG: Sonja Knell (Tor) - Jennifer Hahn (2), Jennifer Schett (2), Svenja Nilson, Monika Stachowiak (3/3), Anna Dabraio, Alessa Zimmer, Nadine Eilers (3), Janina Diefenbach (5/3), Evelyn Gräbenr (3), Giulia Keil (1), Maike Schröder (2), Nina Klaus und Carolin Schneider (2)

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