Heimspieg gegen FSG Gersprenztal

30.11.2015

Es ging um viel im Heimspiel gegen die FSG Gersprenztal. Nach der Niederlage der Vorwoche benötigten die Damen von der HSG WBW dringend einen Sieg, um den Anschluss zur Spitzengruppe nicht zu verlieren. Der nahezu vollständige Kader – das Trainergespann musste lediglich auf die abwesende Jennifer Schett verzichten – war motiviert, die Punkte in der eigenen Halle zu behalten.

Obwohl anders angestrebt, spielten die Gäste die bessere Anfangsphase und konnten sich zunächst auf 1:4 absetzen. Insbesondere den linken Rückraum ließen die Gastgeber zu oft gewähren und ermöglichten Anspiele auf Außen und den die Kreisläuferin. Nach einer Auszeit, in der Petra Vatter-Diefenbach ihre Schützlinge beruhigte und vor allem zu Geduld im Angriff und mehr Disziplin in der Abwehr aufforderte, fingen sich die Damen der HSG und fanden ins Spiel. Innerhalb kurzer Zeit gelang es zum 4:4 auszugleichen. Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase (7:7) ging ein Ruck durch die Weiterstädter Mannschaft. Schlussfrau Knell konnte dank einer nun gut agierenden Abwehr nicht nur Gegenstöße einleiten, unmittelbar vor der Halbzeit bewies sie Auge und erzielte, indem sie die gegenerische Torfrau überspielte, den Treffer zum Halbzeitstand von 10:7).

In der zweiten Halbzeit blieb die HSG die dominantere Mannschaft. Die Gäste der FSG schienen zunehmend Ideenlos, auch ihre Auslösehandlungen und Spielzüge blieben phasenweise erfolglos. Die Weiterstädter verwerteten ihre Chancen hingegen konsequent und konnten sich besser auf die Linie der Schiedsrichterin einstellen. Daraus resultierte zwischenzeitlich eine Achttoreführung (19:11). Zwar berappelten sich die Gäste der FSG in der Schlussphase, mehr als Ergebniskosmetik bewirkten sie jedoch nicht. Am Ende siegten die Gastgeber verdient mit 22:17.

Auch in der kommenden Woche gilt es für die Damen der HSG Punkte einzuheimsen, um eine Platzierung im oberen Tabellendrittel zu festigen.

Für die HSG spielten: Sonja Knell (1) – Jennifer Hahn (4), Svenja Nielson (1), Monika Stachowiak (3/1), Anna Dabraio, Alessa Zimmer, Nadine Eilers (4), Janina Diefenbach (1/1), Evelyn Gräbener (3), Giulia Keil, Maike Schröder (3), Nina Klaus (1) und Carolin Schneider (1)

 


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