Auszeichnungen
Negativserie der Damen 2 gerissen
Nachdem die Damen der HSG WBW 2 vier Spiele in Folge verloren, galt es nun, beim Tabellenletzten aus Erfelden die Negativserie zu unterbrechen und zu alter Form zurück zu gelangen. Zwar hatten die Damen der HSG an das Hinspiel in eigener Halle durchweg positiver Erinnerungen, man durfte den Gegner jedoch nicht auf die leichte Schulter nehmen, schließlich verfolgt der neue Trainer der akut abstiegsgefährdeten Heimmannschaft das Ziel, den Klassenerhalt in der Rückrunde doch noch zu sichern.
Das Trainergespann gab der Mannschaft für das Spiel vor, vor allem Freude am Handball zu haben und sich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen, wenn eine Aktion missglückt – eine Ansprache die half. Bereits in den ersten Minuten zeigten die Gäste was in ihnen steckt. Im Positionsangriff spielte die HSG geduldig bis zur Torchance und verwertete Wurfchancen deutlich effizienter als in den Spielen zuvor. Auch in der Abwehr agierten die Gäste souverän. Durch konsequentes Verschieben und das defensive Agieren gegen die starke gegnerische Kreisläuferin zwangen die zweiten Damen die ESG Erfelden immer wieder in schlechte Wurfpositionen. Unterstützt durch ihre gut agierenden Vorderleute konnte die starke Schlussfrau Sonja Knell ein ums andere mal die gegnerischen Würfe parieren und die an diesem Tag gut funktionierende erste Welle einleiten. Da die Erfelder Damen in den ersten 20 Minuten weder ein Mittel gegen die Weiterstädter Abwehr noch gegen die Gegenstöße der Gäste hatten, konnten diese zunächst mit 2:10 in Führung gehen. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit fingen sich die Gäste etwas und profitierten im Angriff vor allem davon, dass die HSG hin und wieder spekulierte und so Lücken in der eigenen Abwehrreihe provozierte. Bis zur Halbzeit verkürzten die Gastgeberinnen auf 7:12.
Der Beginn der zweiten Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie der Spielbeginn: Die Gäste erwischten den besseren Start und konnten aus einer agilen Abwehr heraus einfache Tore über die erste und zweite Welle erzielen. Zwar variierten die Gastgeberinnen ihr Abwehrsystem von einer 5:1 über eine 3:2:1 bis hin zu einer Manndeckung der Weiterstädter Mittelspielerin und erwirkten dadurch zunächst technische Fehler, schlussendlich gelang es der HSG jedoch durch viel Bewegung ohne Ball jedes der offensiven Abwehrsysteme zu knacken.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die HSG WBW endlich wieder gezeigt hat, was spielerisch möglich ist, wenn die Freude am Handball und nicht der Druck im Zentrum des Punktspieles stehen. An diese freundvolle Mannschaftsleistung gilt es in der kommenden Woche, leider ohne die verletzte Nina Klaus, im Heimspiel gegen die ESG Crumstadt/Goddelau anzuknüpfen.
Für die HSG WBW spielten: Sonja Knell (Tor) – Jennifer Hahn (2), Jennifer Schett, Svenja Nilson (1), Monika Stachowiak (4/1), Anna Dabraio, Alessa Zimmer (2), Nadine Eilers, Janina Diefenbach (5/4), Evelyn Gräbener (10), Maike Schröder (3), Nina Klaus (3), Carolin Schneider, Antonia Becker





















