Heimsieg der Damen 2 im vorletzten Spiel

23.04.2018

Im vorletzten Spiel der Saison musste Trainer Vladimir Voutchik zwar auf Jennifer Hahn im Tor und Monika Stachowiak verzichten, forderte dennoch aber von seiner Mannschaft, die schlechte Hinspielleistung zu revidieren. In Langen konnte die HSG WBW zwar deutlich gewinnen – siegte aber nur aufgrund der ersten Halbzeit und verlor die zweite. Ein solcher Leistungseinbruch dürfe sich im Heimspiel nicht wiederholen, so der Trainer in der Kabinenansprache.

Die Gastgeber waren von Beginn an die dominierende Mannschaft – trotz einiger Fehlwürfe setzte sich die HSG WBW früh ab (4:1) und konnte diesen Vorsprung in der ersten Halbzeit stetig ausbauen. Dabei schien die Langener Abwehr kaum Mittel gegen den Angriff der zweiten Damen zu finden. Die Mitte der ersten Halbzeit aufgestellte Manndeckung gegen Sonja Zorenc sorgte teilweise für Chaos in der gegnerischen Abwehr, im fünf gegen fünf wurden die entstehenden Räume von der HSG gut genutzt. Im Gegenzug ließen die Gastgeber nur sechs Tore zu – bei einem Spielstand von 14:6 wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die erste. Die HSG Langen hatte zusehends Probleme, sich im Angriff durchzusetzen und fand auch gegen die 5:1 der HSG WBW nur wenig Mittel. Zwar verhalfen die zweiten Damen durch unkonzentriertes Angriffsspiel den Langenern zu Gegenstoßtoren, spielten aber insgesamt solide genug, um den Sieg am Ende nicht zu gefährden. Insbesondere im Positionsangriff stellte die Abwehr der HSG WBW den Gegner vor eine für ihn klaum lösbare Aufgabe. Am Ende siegte die HSG WBW verdient mit 27:13.

Im letzten Spiel der Saison empfängt die HSG WBW 2 die noch abstiegsbedrohte FSG Gersprenztal. Gerade weil es für die Gäste in diesem Spiel noch um alles gehen könnte, darf man diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Für die HSG WBW spielten:

Tanja Stork (Tor) – Jennifer Schett (2), Anna Dabraio (1), Maike Schröder, Alessa Zimmer (4), Sonja Zorenc (4/1), Janina Diefenbach (8/3), Evelyn Gräbener (4), Thabea Strehl (1), Stephanie Nickel (2) und Vanessa Avemarie (1)

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