Damen 1 hatten keine Chance

29.10.2018

Ergebnis: Halbzeit 21:9 / Endstand 40:16

Es war die erwartet einseitige Angelegenheit. Beim HC Leipzig, dem Topfavoriten der Dritten Liga Ost, gab es für die Handballerinnen der HSG Weiterstadt/Baunshardt/Worfelden außer Erfahrung nichts zu holen.
„Wir hatten keine Chance“, sah Trainerin Jackie Johnson ihre Mannschaft einem übermächtigen Kontrahenten gegenüber stehen, der „fast zwei Klassen“ besser war und ganz klar der Aufstiegsanwärter Nummer eins sei: „Ich weiß nicht, wer diese Mannschaft in unserer Liga schlagen will.“

Doch auch wenn es für den Tabellenletzten am Ende eine 16:40 (9:21)-Packung gab, sah Johnson ihr Team durchaus einige gute Chancen herausarbeiten. Und auch die technischen Fehler hätten sich in Grenzen gehalten. „Die Gesichter waren die Woche davor nach dem Markranstadt-Spiel viel länger.“ Dabei konnte die HSG-Trainerin vor allem Nadine Eilers mit sieben Toren aus dem Rückraum „eine Superleistung“ bescheinigen.

Doch keine Frage: Leipzig hat mit seiner hochkarätigen Besetzung aus erfahrenen ehemaligen Erst- und Zweitliga-Spielerinnen sowie zahlreichen Talenten, die zum Teil auch der Jugendnationalmannschaft angehören – darunter Lucie-Marie Kretzschmar, die 18-jährige Tochter von Handball-Ikone Stefan Kretzschmar -, nichts anbrennen lassen gegen die WBW-Frauen. Vor rund 450 Zuschauern gingen die Gastgeberinnen gleich mit 5:0 in Führung. Technisch brillant und läuferisch stark, zogen sie dann immer weiter davon. „Da kann man als gegnerische Trainerin nur bestaunen, was diese Mannschaft zu leisten imstande ist“, konnte Johnson nach Spielende nur den Hut ziehen vor der Qualität des Spitzenreiters.

Spielfilm: 4:0, 6:2, 9:4, 12:6, 16:7, (21:9), 24:10, 26:14, 36:14, 40:16.

WBW-Tore: Nadine Eilers (7), Patricia Becker (3/2), Annika Bork (2), Celina Schwarzkopf (2/1), Fabienne Wamser, Nicole Hartweck.

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