TV Siedelsbrunn - HSG WBW 24:20 (13:12)

10.10.2010

TV Siedelsbrunn - HSG WBW 24:20 (13:12)

Bettina Koszela trifft 10 mal

 

Bisher haben sie alle Spiele mit nicht mehr als einem Tor Unterschied bestritten. Doch nun waren die Oberliga-Handballerinnen der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden fünf Treffer vom Sieg getrennt. Beim gewohnt heimstarken TV Siedelsbrunn mussten sie mit 20:24 (12:13) die Segel streichen.

Angesichts von gleich fünf schwerwiegenden Ausfällen haben die Gäste allerdings erstaunlich gut mitgehalten. Ohne Ilka Fickinger, Yvonne Hofmann (beide verletzt), Ricarda Becker, Naima Volz (beide im Urlaub) und Torfrau Sabrina Voos (krank) dennoch mit 13 Spielerinnen angereist, bewegte sich das junge HSG-Team auf Augenhöhe mit Siedelsbrunn. “Es hat nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen”, meinte Trainerin Ute Bendrich, “wir waren eigentlich die bessere Mannschaft und hatten auch die besseren Chancen”.

Das Problem war nur: Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden hat sie nicht konsequent nutzen können. “Der Abschluss war eine Schwäche von uns, deshalb haben wir auch nicht gewonnen”, brachte es Bendrich auf den Punkt. 14 Fehlwürfe in der ersten und zehn Fehlwürfe in der zweiten Halbzeit waren eindeutig zuviel. Mit der Abwehr und 20 Gegentoren konnten die Gäste dagegen zufrieden sein. Auch weil Stephanie Nickel und Sonja Knell je eine Halbzeit lang gut das Tor gehütet hatten.

Einen 12:15-Rückstand kurz nach der Pause konnte die HSG ausgleichen. Bis in die Schlussphase hinein war die Partie offen. Drei Minuten vor Schluss gerieten die Gäste, bei denen Bettina Koszela mit zehn Toren am besten traf, mit 20:22 ins Hintertreffen. Dieser Spielstand hatte bis zur letzten Minute Bestand. Doch anstatt den Anschluss zu erzielen, kassierten die HSG-.Frauen noch zwei Gegentore.

 

Spielfilm: 1:2, 5:5, 7:5, 10:10, 13:12, 15:12, 16:16, 19:19, 22:20, 24:20

 

HSG-Tore: Bettina Koszela (10/4), Annika Bork (6), Selina Schwarzkopf (2), Julia Ophoff, Christiane Löffler.

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