Starke 1. Halbzeit, am Ende zittern

13.11.2010

HSG WBW  - HSG Kleenheim II 31:29 (16:12)   

Es war ein verdienter Sieg, den die HSG-Frauen gegen den Aufsteiger aus der Landesliga Mitte erzielten. Die HSG WBW führte das ganze Spiel, dominierte vor allem in der 1. Halbzeit und hatte zum Schluss die besseren Nerven. Damit hat die HSG WBW jetzt 8:8 Punkte und verbesserte sich in der Tabelle um 2 (3) Plätze und hat einen Abstand zur Abstiegszone von 5 Punkten. Die Zuschauer sahen eine flotte und in der 2 Halbzeit nervenaufreibende Partie. Die HSG WBW spielte anfangs konzentriert und ging schnell mit 6:2 (11.) und 11:5 (21.) in Führung. Dabei überzeugten Bettina Koszela aus dem Rückraum und Rechtsaußen Christiane Löffler, die bis dahin schon 5 Treffer erzielte. Von der anderen Halbposition gelangen A-Jugend-Spielerin Celina Schwarzkopf 2 Treffer. Nach dem 14:6 (24.) durch die eingewechselte Ilka Fickinger und zweimal Julia Ophoff über Linksaußen schien es, als könnte das Team von Trainerin Ute Bendrich einen leichten Sieg erzielen. Nach dem 16:9 (28.) erlaubte sich die HSG WBW aber 3 Ballverluste nacheinander, die Gäste bedankten sich mit den Treffern zum 16:12 Pausenstand. Nach der Pause drückten die kampfstarken Gäste auf’s Tempo, sie wollten unbedingt noch gewinnen. Beim 17:16 (36.) war der Anschluss erreicht. Und hätte nicht Torfrau Sabrina Vooß in dieser Phase 4 klare Chancen und 1 Siebenmeter der Gäste abgewehrt, das Spiel wäre gekippt. Die HSG WBW war vollkommen von der Rolle, fing sich dann aber wieder und ging 20:17 in Führung (40.). Beim 21:19 (42.) erhielt die HSG eine doppelte Zeitstrafe, doch Celina Schwarzkopf gelang bei 4 gegen 6 ein Treffer zum 22:19 (44.). Der Widerstand der Kleenheimer schien gebrochen, die HSG zog auf 28:23 davon (51.). Doch innerhalb einer Minute gelang den Gästen 3 Treffer zum 28:26 (52.). Die HSG WBW erlaubte sich einfach zu viele Ballverluste durch Abspielfehler und war in der Abwehr zu nachlässig . Nachdem die HSG WBW einen Siebenmeter vergab kam Kleenheim auf 29:28 heran (57.), doch auf Ilka Fickinger war Verlass, sie erzielte die letzten 3 Treffer für die HSG WBW zum verdienten 31:29 Erfolg.   

Spielfilm: 4:1, 7:3, 11:5, 14:6, 16:9, 16:12 (Halbzeit), 17:13, 17:16, 20:17, 23:19, 28:23, 29:28, 30:29, 31:29.


HSG-Tore: Bettina Koszela (8/5), Julia Ophoff (8), Ilka Fickinger (6/1),, Christiane Löffler (6), Celina Schwarzkopf (3).

Zuschauer 130, Siebenmeter 6/5 – 5/4, 2 Min. 4 – 4

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