Die HSG konnte den Klassenprimus lange ärgern

06.02.2011

Am Sonntag den 6.2.2011 war der Tabellenführer aus Erfelden zu Gast bei der zweiten Damenmannschaft der HSG W/B/W. Nachdem man im Hinspiel mit einer tollen Abwehrleistung nur knapp mit 21:18 in Erfelden geschlagen geben musste, wollte man an diesem Tag eine genauso starke Leistung zeigen und mit ein wenig Glück auf der eigenen Seite dem Tabellenführer die ersten Verlustpunkte bescheren.Das Spiel begann für die HSG nach Maß. Mit einer noch zurückhaltenden Abwehr verteidigte man gut und konnte gleich mit 2:0 in Führung gehen. Doch anstatt diese Anfangsführung gleich auszubauen gab es drei technische Fehler und diese nutzten die Gäste zur 2:3 Führung. In der Folge tat sich die HSG vor allem im Angriff gegen eine kompakte 6:0 Deckung der Gäste schwer. Dies führte dazu, dass Erfelden viele „einfache“ Tore durch die 1. und 2. Welle erzielen konnte.

Mitte der ersten Hälfte kämpfte sich die HSG trotz einer Knieverletzung von Tanja Gneißel, welche nicht mehr eingesetzt werden konnte, noch einmal auf ein 6:8 heran. Dies lag vor allem an der nun offensiver agierenden Abwehr der HSG. Die Spielerinnen aus Erfelden wurden hektisch und nervös und produzierten viele technische Fehler. Doch leider gelang es den Gastgebern in dieser Phase nicht, sich für die gute Abwehrarbeit mit Toren zu belohnen. Stattdessen erhöhte Erfelden bis zum Seitenwechsel auf 6:10. Nach der Halbzeitpause agierte die HSG Deckung weiter offensiv und die Spielgestalterin wurde komplett aus dem Spiel genommen, diese führte dazu, dass die HSG wieder ran kam. Zwar lief esim Angriff immer noch schleppend, doch mit viel Kampf in der Abwehr eroberte man Ball um Ball. Kurz vor Ende der Partie war der Ausgang noch völlig offen. Die HSG hatte sich zurückgekämpft in die Partie und hat die Gegner im Angriff mit der laufintensiven Abwehr schon völlig entnervt. In der Schlussphase hatte die HSG dann leider nicht das Glück. um dieses Spiel zu gewinnen, so war beispieslweise ein Lattenkracher von Sonja Bleibdrey nicht mit vollem Ballumfang hinter der Linie.Nach einem spannenden und hart umkämpften Spiel konnte sich der Tabellenführer denkbar knapp mit 18:19 durchsetzen. Auch wenn man nach diesem Kampf mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte, war man zufrieden. Die Einstellung stimmte und mit ein wenig Glück auf der HSG Seite hätte das Spiel auch anders ausgehen können.

HSG: Tanja Polster (Tor); Caro Heim (Tor); Tanja Gneißl; Anita Keller (3); Monika Stachowiak (4); Silke Darmstädter (1); Sabine Krüger (5/1); Nicole Trenado-Lopez; Jennifer Schett (1); Svenja Nilson; Nina Klaus (1),Fabienne Wamser (1), Sonja Bleibdrey (2)

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