Auszeichnungen
Nächstes Auswärtsdebakel bei der MSG Roßdorf/Reinheim – 50:34 (21:15)
Die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden hat auch ihr zweites Auswärtsspiel im Jahr 2026 deutlich verloren. Bei der MSG Roßdorf/Reinheim musste sich das Team am Ende klar mit 50:34 (21:15) geschlagen geben. Nach der Niederlage in Trebur folgte damit der nächste schwere Rückschlag in fremder Halle.
Dabei startete die HSG zunächst ordentlich in die Partie. Bis zum 8:8 in der 12. Minute gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, beide Mannschaften agierten offensivfreudig und nutzten ihre Chancen. Doch im Anschluss riss der Faden bei den Gästen komplett. Im Angriff häuften sich technische Fehler, unvorbereitete Abschlüsse und Ballverluste, die Roßdorf konsequent mit schnellen Gegenstößen bestrafte. Gleichzeitig fand die HSG in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff mehr, verlor nahezu jedes Eins-gegen-eins und agierte zu passiv. Die Körpersprache litt sichtbar unter der Fehlerflut, sodass sich die Hausherren bis zur Halbzeit auf 21:15 absetzen konnten.
Mit dem klaren Vorsatz, wieder mehr Stabilität, Einsatz und Aggressivität auf die Platte zu bringen, ging die HSG in die zweite Hälfte. Doch das Gegenteil trat ein. Die Abwehr bekam weiterhin keinen Zugriff, Abstimmungen fehlten komplett und im Angriff setzte sich die Fehlerquote nahtlos fort. Roßdorf spielte die eigenen Stärken konsequent aus, erhöhte das Tempo und kam immer wieder zu einfachen Toren. Jeder Ballverlust der Gäste wurde umgehend bestraft, sodass der Rückstand stetig anwuchs. Am Ende standen 50 Gegentore auf der Anzeigetafel. Ein Wert, der die defensiven Probleme dieses Abends deutlich widerspiegelt.

Nach den beiden deutlichen Auswärtsniederlagen in Trebur und Roßdorf ist nun eine klare Reaktion gefragt. Es gilt, die eigenen Fehler offen aufzuarbeiten und sowohl an der Körpersprache als auch an Einsatzbereitschaft und Abwehrverhalten intensiv zu arbeiten. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag, den 01.02.2026, um 17:00 Uhr, wenn die HSG zu Hause in Braunshardt gegen die HSG Heppenheim antritt. Vor eigenem Publikum muss dann wieder ein anderes Gesicht gezeigt werden.





















