HSG belohnt starke kämpferische Leistung mit Auswärtssieg in Lampertheim

23.10.2026

TV Lampertheim – HSG Weiters./Braunsh./Worf. 33:34 (16:17)

Die Herren 1 der HSG WBW haben sich in einem intensiven und bis zur letzten Minute umkämpften Auswärtsspiel beim TV Lampertheim mit 34:33 durchgesetzt. In einer Partie, die von zahlreichen Führungswechseln, Zeitstrafen und einem offenen Schlagabtausch geprägt war, bewies die Mannschaft vor allem kämpferische Qualitäten. Trotz schwieriger Phasen ließ sich die HSG nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich am Ende dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und eines überragenden David Pawlus im Tor verdient beide Punkte.

Erste Halbzeit: Trotz Unterzahl immer wieder dir richtige Antwort

Die Begegnung begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach ausgeglichenen ersten Minuten gelang es der HSG, sich beim 4:5 erstmals einen kleinen Vorteil zu erspielen.

Allerdings wurde früh deutlich, dass es an diesem Abend kein einfaches Spiel werden würde. Lampertheim fand immer wieder Lösungen gegen die HSG-Defensive und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Gleichzeitig musste die Mannschaft bereits in der ersten Halbzeit mehrere Zeitstrafen hinnehmen, wodurch der eigene Spielfluss immer wieder unterbrochen wurde.

Bemerkenswert war jedoch, wie die HSG mit diesen Situationen umging. Anstatt sich von den Unterzahlsituationen aus dem Konzept bringen zu lassen, blieb die Mannschaft konzentriert, hielt kämpferisch dagegen und fand auch offensiv immer wieder passende Antworten.

Nach zwischenzeitlichem Rückstand kämpfte sich die HSG zurück und übernahm beim 11:14 erstmals deutlicher die Führung. Gerade in dieser Phase zeigte sich, dass die Mannschaft auch unter schwierigen Bedingungen in der Lage ist, das Spiel in die eigene Richtung zu lenken.

Allerdings gelang es nicht, den Vorsprung bis zur Pause zu behaupten. Lampertheim verkürzte den Rückstand und kam kurz vor dem Seitenwechsel wieder zum Ausgleich. Zwei weitere Treffer sorgten schließlich dafür, dass die HSG mit einer knappen 17:16-Führung in die Kabine ging.

Zweite Halbzeit: Ein offener Schlagabtausch bis zum Schluss

Nach dem Seitenwechsel erwischte die HSG zunächst die bessere Phase. Mit vier Treffern innerhalb der ersten drei Minuten setzte sich die Mannschaft auf 21:18 ab und schien die Begegnung zunehmend unter Kontrolle zu bekommen.

Doch wie bereits in der ersten Halbzeit gelang es nicht, diesen Vorsprung dauerhaft zu stabilisieren. Lampertheim blieb hartnäckig, nutzte seine Chancen und arbeitete sich wieder heran. Beim 22:22 war die Partie erneut völlig offen.

In der Folge entwickelte sich ein Spiel, in dem beide Mannschaften offensiv immer wieder Lösungen fanden, defensiv aber nur selten über längere Phasen Zugriff bekamen. Die HSG legte mehrfach vor, musste jedoch immer wieder den Ausgleich hinnehmen.

Gerade in dieser Phase zeigte sich erneut die kämpferische Einstellung der gesamten Mannschaft. Auch als Lampertheim beim 27:28 zwischenzeitlich wieder in Führung ging, blieb die HSG ruhig und fand die passende Antwort.

Mit zunehmender Spieldauer wurde die Begegnung immer intensiver. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, sodass die Schlussphase zu einer echten Belastungsprobe wurde.

Beim Stand von 31:32 gelang der HSG zunächst der erneute Ausgleich, ehe sie sich durch zwei weitere Treffer auf 33:32 absetzen konnte. Lampertheim verkürzte nochmals auf 33:34, doch der letzte Ausgleich sollte nicht mehr fallen.

Einen entscheidenden Anteil daran hatte David Pawlus, der im Tor eine überragende Leistung zeigte. Mit wichtigen Paraden gab er seiner Mannschaft den notwendigen Rückhalt und trug maßgeblich dazu bei, dass die beiden Punkte am Ende mit nach Hause genommen werden konnten.

Fazit: Geschlossenheit und Kampfgeist geben den Ausschlag

Der knappe Auswärtssieg war das Ergebnis einer starken kämpferischen Mannschaftsleistung. Trotz zahlreicher Zeitstrafen, wechselnder Spielphasen und eines Gegners, der sich zu keinem Zeitpunkt abschütteln ließ, bewies die HSG über die gesamte Spielzeit eine sehr gute Einstellung.

Besonders positiv war, dass sich die Mannschaft auch nach Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen ließ und immer wieder gemeinsam Lösungen fand. Mit insgesamt acht Treffern von Oliver Schielke, sechs Toren von Paul Schielke sowie fünf Treffern von Nick Januschkowetz verteilte sich die offensive Verantwortung auf mehrere Schultern.

Gleichzeitig zeigt die Begegnung, dass insbesondere in der Defensive weiterhin Verbesserungspotenzial besteht. 33 Gegentore sind zu viel, um ein Spiel über längere Phasen kontrollieren zu können. Auch die mehrfach herausgespielten Führungen müssen künftig konsequenter genutzt werden, um solche Begegnungen früher in die eigene Richtung zu entscheiden.

Am Ende überwog jedoch das Positive: Eine geschlossene Mannschaft, die sich auch von schwierigen Situationen nicht aus der Ruhe bringen ließ, ein überragender Rückhalt im Tor und zwei verdiente Auswärtspunkte.

Auf dieser kämpferischen Leistung gilt es nun aufzubauen und gleichzeitig weiter an der defensiven Stabilität zu arbeiten.

 

 

 

 

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